Episode 10 „Ich sehe was, was du verdisst“

Herzlich willkommen zur 10ten Episode“Viele-Sein”, dem Podcast zum Leben mit dissoziativer Identitätsstruktur.

Da beginnen wir mit den Schlagworten „Innensicht und Außensicht“ und finden uns in einem Wortspiel wieder, das benennt, was für die Vielen immer wieder Thema ist: eigene Innensichten im Kontrast zu einer Außenwelt und Annahmen über die Einblicke der Außenwelt in eben dieses Innen.

Wir versuchen Sprache zu finden für Selbstwahrnehmungen und Symptom-Beschreibungen wie die der dissoziativen Amnesien und teilen ein paar Erfahrungen in Sachen „innere Kommunikation“. Außerdem reden wir darüber, wie es sich anfühlt, dieses „Wir“ im Innen und wo im Außen das Gegenüber zum Spiegel wird oder zur Brücke, die Innenkommunikation möglich macht.

Shownotes:
zum Film „Alles steht Kopf“ : http://allesstehtkopf.tumblr.com/
zum Blogartikel „die Leben der Anderen
zu Blogartikel „Manchmal trauen wir uns nicht, uns zu zeigen

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5 Gedanken zu „Episode 10 „Ich sehe was, was du verdisst“

  1. Bärenclan

    Hallo ihr
    Wir finden euren podcast super toll aber müssen euch in einem Punkt widersprechen wir finden das Innrnkinder sehr wichtig sind auch das sie draußen sind und schöne Dinge erleben und auch deshalb weil ste wertvoll und bereichernd sind und wir brauchen diese Kinder weil ste wissen haben was wir nicht haben
    Wir wollen nicht das Kinder einfach so draußen sind aber in Räumen wo man sicher ist finden wir wichtig
    Auch das mit den verschieden behandelt werden finden wir wichtig da wir immer noch da ist Gefühl hatten unsichtbar zu sein und auch mit den Namen finden wir wichtig das ich nahe Menschen die kennen und das wir als einzelne Personen gesehen zu werden
    Aber wir hatten keine vergangenheit mit gerufen werden weil wir keine organisierte Vergangenheit habrn
    LG Janis

    Antwort
    1. Renee´W.

      Hallo Bärenclan,
      was ihr schreibt, widerspricht ja nicht dem, was im Podcast besprochen wurde. Es ging nicht darum, Innenkindern ihre Wichtigkeit abzusprechen. Wir sprechen dort über unsere Gedanken und Wahrnehmung. Ich denke, das die verschiedensten Selbstwahrnehmungen gut nebeneinander stehen können und sollten.

      Viele Grüße, Renée W.

      Antwort
  2. welche

    Hallo ihr alle,
    wir sind unglaublich dankbar für euren Podcast!
    Wir sind noch relativ frisch mit „uns“ als solches konfrontiert – und die Inhalte die ihr in jeder Folge besprecht, helfen uns sehr. Sie geben Sicherheit, weil sie uns in so vielen Dingen bestätigen. Dinge, bei denen wir seit jeher dachten „mit mir stimmt was nicht. Aber es versteht keiner sonst“. Ihr helft uns dabei, Zweifel auszuräumen. Und endlich verstehen wir langsam auch mal, wieso so gut wie keine „Behandlung“ bei uns Wirkung gezeigt hat – und wir schon als therapieresistent galten. Es waren einfach immer völlig kontraproduktive (und retraumatisierende) Ansätze.

    Wir hören in eurem Podcast eigentlich nie „Neuigkeiten“. Und wir sind fast froh darüber, weil es einfach alles bestätigt, was wir auch wahrnehmen. Und ihr findet einen Ausdruck/die Worte dafür!

    Vielen vielen Dank! Wirklich!

    Antwort
  3. PiaMana

    Hallo ihr,
    Wir Danken euch für diese Episode und auch die davor. So vieles habt ihr angesprochen und doch können wir gerade nicht erinnern oder zusammenfassend Gedanken finden.

    Es ist irgendwie schön euch zuzuhören, eure Stimmen haben auf eine seltsame weise eine beruhigende Wirkung.

    Es mag sein, das es übertrieben sich anhören mag, doch wir haben sehr viel Hochachtung (oder besser Respekt,..nein, das ist es auch nicht, ach es fehlt ein passendes Wort), dass ihr so (scheinbar, nach außen Wirkend) locker mit Thematischen (für uns, nach außen Sprechend) schweren Inhalten umgehen könnt und sie und eure Gedanken dazu mitteilt. Dafür Danke wir euch, auch für so viele Gedankenanfänge und die Dinge anders sehen lernen und erkennen und wiedererkennen und so vieles mehr.

    Zu einem kleinen Inhalt mögen wir auch noch etwas schreiben.
    Ihr hattet angesprochen, das nach außen nennen von Namen. Da können wir sehr gut verstehen, was ihr sagt. Das trifft es so gut.
    Lange waren Namen die irgendwie existierten da, doch niemals hat man diese nach außen getragen, die Gefahr war zu groß, die Namen waren nicht nur Namen…
    Es entwickelte sich dann der konfuse Gedanke, wenn Namen Innen bleiben, dann bleibt alles im geheimen, verborgen, unaussprechlich… nicht wahr… (selbst belügen… ging immer(noch) gut…)
    Namen gekoppelt an Situationen usw. so das Namen, wie negativ waren.
    Die Aufgabe (wenn man das so beschreiben kann) bestand darin die Namen die es gab, (nicht bei allen, nicht unbedingt einzelne „Personen“,.. so komplex das Ganze).
    Jedenfalls entstand die Hoffnung, wenn man (wir) es schaffen die Namen von den Situationen zu trennen, schaffen wir es vielleicht irgendwie nach innen zu tragen, dass Situationen vorbei sind.
    Es bestand so etwas wie eine Hoffnung, dass wenn wir Namen aus dem verborgenen ins außen tragen, dass man uns dann in Therapie und Hilfen glauben würde.
    Das wir es schaffen aus dem verbotenen nach außen zu tragen… Namen real werden lassen, die es waren/ sind um dem „ganzen“ Stofflichkeit/ Raum zu geben.

    Das hört sich vermutlich ziemlich durcheinander an. Es war nur so, das der Gedanke einer naiven, scheinbar, völligen Weltfremden Hoffnung der Namens Verwendung. gerade noch greifbar war…

    Da kommt gerade noch ein Gedanke.
    Wie ist es denn bei euch im Innen?
    Also hier fehlt der innere Zusammenhang oder Austausch oder wie man so oft liest, das man sich im inneren an einem Tisch trifft und erst einmal bespricht, so etwas finden wir unvorstellbar.
    Aber es kann ja dennoch sein, das es bei manchen Menschen so ist. Jedenfalls, verwendet ihr im Inneren irgendwie Namen?
    Ist das dann so eindeutig einer individuellen Person in euch zuzuordnen?
    Hier ist das alles eher schwammig und irgendwie alles nicht so eindeutig greifbar, oder fühlbar.
    Merken gerade das ist vielleicht ein Thema der inneren Kommunikation (auch so ein unwirklicher Begriff).

    Hoffen das war jetzt nicht zu weit ausgeholt/ zu viel geschrieben.

    Wir Danken euch allen für die vielen Gedanken und hoffen das wir uns lernen kürzer zu fassen.
    Wir freuen uns sehr das ihr den Podcast weiter machen könnt und möchten auch Renee´W. danken und begrüßen und freuen uns euch zuhören zu dürfen, euch allen.

    Dankeschön

    Antwort
  4. tulpenblume

    Fast zwei Jahre später höre ich den Podcast grad… und wieder berührt, von der Frage: was mache ich mit meiner Scham, die sooo unendlich groß ist, wenn Innenkinder sich in der Therapie gezeigt haben… Scham, Scham..obwohl es für die Therapeutin total ok ist.. und gleichzeitig fühle ich ja auch wie wichtig es ist, dass Innenkinder Gegenwart „schnuppern“…und vielleicht auch Trost erfahren, die Erfahrung machen, dass ihnen zugehört wird, ja, dass sie sein dürfen… Renee, danke für die Offenheit an der Stelle mit dem Aquarium…ja, in solchen Augenblicken wird etwas lebendig, was auch wunderschön ist, lebendig… für mich bleibt nicht nur die Frage nach dem: wie ist es mit Innenkindern in Therapie und Alltag, sondern auch die Frage: was tut mir gut, wenn ich mich sooo schäme?? Wie transportieren, dass es ok ist, wenn da auch Innenkinder lebendig werden?
    dieser Podcast ist ja nun schon fast zwei Jahre her… vielleicht habt ihr inzwischen weitere Erfahrungen bzw. Überzeugungen für euch zu dem Thema gemacht und mögt die teilen..
    ganz lieben Gruß
    Tulpenblume

    Antwort

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