Episode 12 „Bücher, Bücher, Bücher“

Diesmal gehts um Bücher zum Thema und mit dem Thema DIS.
Wir sprechen entlang eines leicht verschlungenen Zeitstrahls über sowohl Fachbücher, als auch Selbsthilfemedien, Erfahrungsberichte und Romane, welche Schriften uns wann warum begleitet haben, weshalb wir sie mochten und wie das überhaupt so ist mit den Entwicklungen rund um die Diagnose, die sich über die Literatur bis heute nachzeichnen lässt.

Viel Spaß!

Liste der besprochenen Bücher

1973 – „Sybil“ von Flora Rheta Schreiber
1988 –  „Aufschrei“ von Truddi Chase
~ ca. 90’er Jahre: „Mit unseren Selbsts umgehen – zum Aufbau einer Gemeinschaft des Sorgens“ von Elizabeth Power  – gern bei uns melden, wenn jemand dieses Buch noch einmal findet
1992 – „Ich bin viele“ von Joan Frances Casey
1994 – „Die 147 Personen, die ich bin“ von Liz Bijnsdorp
1995 – „multiple Persönlichkeiten – Überlebende extremer Gewalt“ von Michaela Huber
1995 – „Ich blicke in den Spiegel und sehe eine andere“ von Jane Phillips
2001 – „Hannah und die Anderen“ von Adriana Stern
2003 – „Ich und die anderen“ von Matt Ruff
2007 – „Stimmengewirr“ von Mischa Bach
2008 – „Ich bin Robert, Wanda und Bobby“ von Robert B. Oxnam
2008 – „Bube, Dame, König, DIS“ – von Wildwasser Marburg e.V.
2011 – „Innenansichten dissoziierter Welten extremer Gewalt“ von Gabi Breitenbach
2013 – „Jenseits des Vorstellbaren“ von Allison Miller
ab Januar 2016 – „Werde, wer du wirklich bist“ von Allison Miller

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11 Gedanken zu „Episode 12 „Bücher, Bücher, Bücher“

  1. P.

    Hallo Hallo :)

    Das Buch “ Mit unseren Selbsts umgehen … “ hörte sich so interessant an, dass ich gleich mal ein bisschen recherchiert habe.
    In deutscher Sprache habe ich es leider nicht gefunden, aber in englisch: „Managing Ourselves: Building a Community of Caring by Elizabeth Power“
    Es gibt es zu kaufen auf Amazon.com: http://www.amazon.com/Managing-Ourselves-Building-Community-Caring/dp/1883307015
    Vielleicht finden sich auch noch andere Angebote zu dem englischen Buch bei intensiverer Recherche, ich hatte jetzt nur kurz gesucht.

    Herzlichen Dank für euren Podcast. Wir hören euch echt sehr gerne :)
    Immer sehr interessant, hilfreich und lauschenswert.

    Lieben Gruß, P.

    Antwort
  2. Pingback: an einem “Alles ist möglich-Tag”… | Ein Blog von Vielen

  3. Vinc

    Hallo ihr Alle, erst einmal Danke für die tollen Podcast! Wir hören die gerne und auch mal öfter, weil ja nicht immer alle bei uns beisammen sind ;-) Manches können wir an Erfahrungen bestätigen, selbst neue Sichtweisen tun sich bei einigen auf. Und im Moment gibt es gerade sogar einen Schub was den inneren Zusammenhalt angeht in Sachen Gut tun und Therapie etc.. Danke dafür, den das tut gerade tatsächlich mal gut. Was haltet ihr eigentlich von dem Thema „Energieprobleme“ oder „Akzeptierte Gewalt in der Gesellschaft“ oder
    „Wieso Therapiestunden nach Richtlinien, eben nicht ausreichend sind bei der DIS“ ???
    Viele Grüße
    V.

    Antwort
  4. AntjePikantje

    Noch bevor ich Mitarbeiterin einer Beratungsstelle für gewaltbetroffene Frauen wurde, las ich den Roman von Matt Ruff – wer, weiß, vielleicht war auch dieses Buch mitentscheidend, dass ich mich für diese „Beratungsrichtung“ entschieden habe. Danke für die vielen weiteren Buchtipps. Eine DIS ist für Nichtbetroffene oft so abstrakt, dass Erfahrungsberichte, wie in diesen Büchern und auch in eurem tollen Podcast, sehr hilfreich sind in der Zusammenarbeit mit „vielen“ Klientinnen.

    Antwort
  5. S.

    Toller Podcast! Danke euch!!!
    War wieder schön und informativ euch zu lauschen.
    Habe direkt 2 vorgestellte Bücher auf meinen Wunschzettel geschrieben.
    Was mir noch auffällt, wie achtsam ihr miteinander umgeht.
    Das tut mir beim zuhören wirklich gut.
    Und lustig eure Buchgeräusche :o)
    Gerne weitere Gespräche.
    Liebe Grüße von S.

    Antwort
  6. Renée W.

    Hallo,

    ein kleiner Nachtrag zum Thema Bücher. Wir haben das Buch „Abwegig“ von Helen Lindstrøm und Jutta Sniehotta, welches gerade im Asanger Verlag erschienen ist, gelesen und halten es für durchaus empfehlenswert. Ich finde den Umschlagtext nicht sehr gelungen, der Inhalt aber ist ein feiner, differenzierter Einblick in die Perpektiven einer Klientin und einer Therapeutin auf die gemeinsame therapeutische Arbeit und jeweilige Erfahrungen.

    Viele Grüß, Renée

    Antwort
  7. akjo

    hallo ihr alle,

    ersma unendlich vieln dank fuer alle eure soo gutn PCs.. ich bin uno_einsmensh un lerne so extrem viel von euch.. DANKE..!!

    ich bin gerad hierueba gestolpert..:

    weil ihr euch ja gefragt habt, ob es ein weiteres buch_eine fortsetzung zu „aufschrei – when rabbit howls“ gibt.. ich hab es sogar auf amazon gefundn, aba es is sehr teua, leida..:

    https://www.amazon.de/Creature-Habit-Journey-Truddi-Chase/dp/0986402400

    alles, alles liebe..

    akjo

    Antwort
  8. sonrisa

    Mein Lieblingsbuch zum Thema: Steele / Boon / Van Der Hart: Treating Trauma-Related Dissociation (2016) – für mich viel besser erträglich als die Huber-Bücher… (da sind jede Menge Beispiele mit DIS-Patienten, die arbeiten und Familie haben drin) lg s.

    Antwort

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